Freiwillige Feuerwehr Bühl Abteilung Weitenung

Kommandanten


Axel Becker

seit 2004

Bernhard Mussler

1994-2004

Willi Huck

1974-1994

Eugen Frietsch

1971-1974

Geschichte


Offiziell wurde die Feuerwehr Weitenung im Jahr 1921 gegründet. Doch bereits im frühen achtzehnten Jahrhundert machten sich unsere Vorfahren Gedanken über einen umfassenden Brandschutz. So ordnete im Jahre 1767 eine "Hochfürstliche Marggräflich Baden-Badische Feuerordnung" an, dass alle Gemeinden Wagen- und Handspritzen anschaffen und Wasserbütten, Feuerleitern, -schapfen, -eimer, -kübel, Haken und Laternen, Schaufeln, Pickel, Äxte und Hämmer, also alles, was zur Bekämpfung von Bränden und zur Befreiung und Rettung von Menschen notwendig war, bereitzuhalten haben. Dieser Pflicht konnte sich Weitenung natürlich nicht entziehen. Wann aber eine Feuerwehrwehr gegründet wurde, ist nicht bekannt. Aber bei einer amtlichen Besichtigung (Feuerschau) im Jahre 1845 wurden die beiden Spritzen und die zehn Feuereimer in gutem Zustand befunden und es wurde festgestellt, dass jeder Bürger ein gutes Löschgerät und eine Laterne besitze. 1867 wurde vermerkt, dass sich im Spritzenhaus (im Wachthaus) zwei Spritzen, zwei Leitern, zwei Feuerhaken, zwei vergitterte Laternen, dreißig Feuerfackeln, einhundertdreißig Pechpfannen befanden. Des Weiteren wurde betont, dass die Bäche, Gräben und die offenen Schöpfbrunnen in den Höfen aller Wohnhäuser genügend Wasser abzugeben im Stande waren. Feuerwehrkommandant war von Amts wegen der Bürgermeister. Im Jahre 1881 wurde auf einen Antrag hin eine Stamm-Mannschaft zur Bekämpfung von Bränden aufgestellt, die die Spritzen, Schläuche und Feuereimer von Zeit zu Zeit zu erproben hatte. Aus diesen Anfangsjahren des Feuerlöschwesens in Weitenung sind auch zahlreiche Einsatzberichte überliefert. So wurde 1878 die von Pferden gezogene Weitenunger Spritze beim Löschen eines Brandes in Vimbuch eingesetzt. 1897 schlug der Blitz in den Dachfirst eines Weitenunger Bürgers ein und setzte rasch das ganze Haus in Brand.

Im Jahr 1921 (nach dem 1. Weltkrieg) wurden unter Bürgermeister Paulus Frietsch die Bürger zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr zusammengerufen. Es meldeten sich 56 Leute - die erste aktive Mannschaft der Feuerwehr Weitenung. Die junge Wehr bestand ihre Probe bei diversen Brandeinsätzen in den Jahren 1928, 1933, 1937, 1941 und 1957.

Wie in vielen anderen Städten und Gemeinden in Deutschland riss auch in Weitenung der 2. Weltkrieg eine tiefes Loch in die personelle und technische Ausstattung der Feuerwehr. Zwar traten umgehend junge Frauen der Gemeinde in den Feuerwehrdienst, der Verlust über die zahlreichen Feuerwehleute, die nicht mehr von der Front in die Heimat zurückkehren konnten, schmerzte jedoch sehr.

In den Folgejahren galt es das Feuerlöschwesen neu zu organisieren. Nahezu 16 Jahre dauerte es, bis die Freiwillige Feuerwehr Weitenung im Jahre 1961 das neue Gerätehaus neben dem Rathaus beziehen konnte. Im Jahre 1971 wurde schließlich ein LF 8 angeschafft, welches bis zum Jahre 2002 seinen treuen Dienst versah.

Im Jahre 2002 wurde dann das neue Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W zusammen mit dem neu renovierten Feuerwehrgerätehaus im Rahmen des Feuerwehrfestes eingeweiht.

Jahr Kommandant Ereigniss
2002 Bernhard Mussler

Übergabe des Neuen Löschfahrzeuges TSF-W und Einweihung des neu renovierten Feuerwehrgerätehaus.

1996 Bernhard Mussler

Die Jahreshauptversammlung steht ganz im Zeichen des kommenden „75jährigen“. Es gibt eine ganze Menge zu organisieren. Treue Helfer sind um Bernhard Mußler und Peter Becker gefragt. Die Feuerwehr des Blumendorfes hofft auf die große Unterstützung durch die Bürger, denen man seit Jahrzehnten dient.

1995 Bernhard Mussler

Ende des Jahres 1995 besteht die Weitenunger Feuerwehr aus 24 Aktiven, 14 Alterskameraden und 7 Angehörigen in der Jugendfeuerwehr. Zur Geschichte der Feuerwehrjugend kann angemerkt werden, dass sie sich mit den Mitgliedern Axel Becker, Uwe Deißler, Bertram Frietsch, Klaus Huck, Rüdiger Huck sowie Ralf Mußler 1980 gründete. Die Ausbildung erfolgte in Bühl durch Rolf Stengel und Martin Röckel. Erfreulich, dass die ersten Mitglieder der Jugendfeuerwehr auch heute noch aktiv in den Reihen der Feuerwehr stehen. Einige haben jetzt schon wichtige Funktionen in der Wehr wahrgenommen. So Axel Becker und Klaus Huck als Gruppenführer, Rüdiger Huck als Schriftführer und Bertram Frietsch als Kassenführer. 1993 kamen mit Martin Karcher, 1994 mit Rüdiger Mußler und 1995 mit Anja Burkart, Christian und Philipp Huh, Simon Keul und Markus Kühn neue Gesichter in den Kreis der Jugendfeuerwehr.

1994 Bernhard Mussler

23 Kameraden gehören jetzt der Wehr an, 14 Kameraden der Altersmannschaft und 2 Kameraden der Jugendfeuerwehr. Ein besonders markantes Datum war auch das Ausscheiden aus dem Amt des Kommandanten von Willi Huck. Zwanzig Jahre hat er mit großem Einsatz und Pflichbewußtsein die Wehr geführt. Für ihn wurde Bernhard Mußler in das Amt des Kommandanten gewählt. Stellvertreter blieb Peter Becker, der jetzt schon seit zwanzig Jahren dieses Amt innehat, steht auch dem neuen Kommandanten zur Seite. Bernhard Mussler wurde in dieser Generalversammlung zum Brandmeister, Dr. Christian Oelze und Roland Huck zu Oberfeuerwehrmännern befördert.

1993 Willi Huck

Aktive der Wehr 24, Altersmannschaft 15 und Jugendfeuerwehr 2 Kameraden. Immer mehr wird die Atemschutztruppe aus Weitenung in der Gesamtwehr in Bühl eingesetzt. Dank des persönlichen Einsatzes von einigen Aktiven der Feuerwehr des Blumendorfes verfügt nun die Wehr über ein zweites Fahrzeug, einen VW Transporter.

1992 Willi Huck

In der Generalversammlung des Jahres 1992 wurden verdiente Mitglieder der Wehr mit Dank und Präsenten aus ihren Führungsämtern ehrenvoll entlassen. Oberlöschmeister, Gruppenführer und stellvertretender Kommandant Artur Friedmann; Oberlöschmeister und Gruppenführer Gottfried Weber; Oberlöschmeister und Gruppenführer Hermann Reck; Löschmeister und langjähriger Maschinist Hubert Bongen; Hauptfeuerwehrmann Alfred Huck und Albert Manz. Die Zahl der Aktiven geht jetzt auf 23 zurück, die Zahl in der Altersmannschaft ist jetzt mit 16 und die Zahl der Jugendfeuerwehrangehörigen mit 1 angegeben.

1991 Willi Huck

Die Wehr zählt 26 Aktive und 16 Mann in der Altersabteilung. Das 70jährige feierte die Abteilung Weitenung im kleinen Rahmen im Gerätehaus, Im Rathaus und im Hof des Rathauses. Freunde der Partnerfeuerwehren aus Mattsee und Tiste feierten mit den Weitenunger Kameraden mit.

1990 Willi Huck

Die Abteilung zählt jetzt noch 31 Aktive, 12 Alterskameraden stehen der Altersmannschaft zur Verfügung. Willi Huck, wurde zum Oberlöschmeister und sein Stellvertreter Peter Becker zum Löschmeister befördert.

1989 Willi Huck

Die Wehr zählte in diesem Jahr nur noch 36 Aktive Feuerwehrmänner. Acht Mitglieder der Altersmannschaft und ein Mitglied der Jugendfeuerwehr.

1988 Willi Huck

In der Jahreshauptversammlung wurde Willi Huck wieder zum Abteilungskommandanten und Peter Becker zu seinem Stellvertreter gewählt. . Willi Huck wurde zu dem für 25jährige Aktivität mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber geehrt.

1987 Willi Huck

Die Wehr zählt 42 Mitglieder, darunter neun , die der Altersmannschaft und einer der der Jugendfeuerwehr angehört. Erstmals in der Geschichte der Feuerwehr Weitenung ist mit Dr. Christian Ölze ein Arzt Mitglied der Wehr. Im Rahmen der Weihe und Indienst-Stellung der Rettungszentrale Mattsee wurde die dortige Partnerfeuerwehr besucht.

1985 Willi Huck

Gerätewart für Bernhard Mußler wird Peter Becker. Die Wehr zählt am Ende des Jahres 1985 40 Aktive und acht Angehörige der Altersmannschaft. Die Wehr holte mit der ersten Gruppe das Leistungsabzeichen in Gold. Oberlöschmeister Artur Friedmann erhält anlässlich der Verbandsversammlung in Staufenberg das Ehrenkreuz der 2. Stufe des Deutschen Feuerwehrverbandes.

1984 Willi Huck

Bernhard Mußler wurde zum Oberlöschmeister befördert. Albert Frietsch wurde für 40jährige Aktivität und Peter Becker für 25 Jahre in der Weitenunger Wehr ausgezeichnet. Das Leistungsabzeichen in Silber holte sich bravourös die Gruppe mit Bernhard Mußler. Immerhin hatten es bei diesem Leistungsvergleich nur 30 von 83 Mannschaften geschafft.

1983 Willi Huck

Die Wehr zählt am Ende des Jahres 42 Aktive, sechs gehören der Altersmannschaft und zwei der Jugendfeuerwehr an.

1982 Willi Huck

Kreisbrandmeister Oskar Stahlberger verlieh dem Löschmeister und Maschinisten Hubert Bongen für 40jährige Aktivität das goldene Ehrenzeichen des Deutschen Feuerwehrverbands. Für 25 Jahre Feuerwehrdienst ausgezeichnet wurden mit dem silbernen Ehrenkreuz: Engelbert Ernst, Rudi Krumm und Otmar Reck.

1981 Willi Huck

Die Wehr zählte am Ende des Jubiläumsjahres 1981 43 aktive Feuerwehrmänner, fünf davon sind in der Altersmannschaft und fünf in der Jugendfeuerwehr.

1980 Willi Huck

Die Freiwillige Feuerwehr Weitenung zählt jetzt 47 Mitglieder: 5 gehören der Altersmannschaft und 6 der Jugendfeuerwehr an. Bei der großen Feier des „Hundertjährigen“ der Feuerwehr in der österreichischen Partnergemeinde Mattsee waren selbstverständlich die Mitglieder der Wehr des Blumendorfes Weitenung dabei. Für den Ehrenkommandanten Eugen Frietsch gab es vom Feuerwehr-Landesverbandes Salzburg das Ehrenkreuz Stufe Ш, für den Abteilungskommandanten Willi Huck und Löschmeister Hubert Bongen, dessen große Verdienste um die Partnerschaft um die Partnerschaft bekannt sind, Dankurkunde. Ehrenkommandant Leopold Reck wird mit allen Ehren zu Grabe getragen.

1979 Willi Huck

Besuch der Weitenunger Feuerwehr in Sundwiller (Elsaß).

1978 Willi Huck

Drei Tage hindurch war die Wehr beim großen Mai-Hochwasser1978 im Einsatz. Abteilungskommandant Willi Huck wurde zum Brandmeister befördert. Für 25 Jahre Führungsgremium der Feuerwehr, wurden die Zugführer Artur Friedmann und Gottfried Weber geehrt.

1977 Willi Huck

Abteilungskommandant Willi Huck wird zum Oberlöschmeister befördert. Den Posten des Gerätewartes übernahm Bernhard Mussler. Das silberne Leistungsabzeichen schafften: Lothar Ernst, Lothar Frietsch, Karl-Heinz Reck, Henning Mertens, Bruno Hurle und Manfred Hurle.

1976 Willi Huck

Jetzt hatte auch die Freiwillige Feuerwehr Weitenung eine Altersmannschaft, bestehen aus den Mitgliedern: Alois Frietsch, Albert Frietsch, Siegfried Hettler und Josef Hurle.

1975 Willi Huck

Umbau des Grundbuchamtes im Erdgeschoss des Rathauses zum Schulungsraum für die Feuerwehr. Die Wehrmänner leisteten hierzu viele freiwillige Stunden. Die Wehr zählte in diesem Jahr 40 aktive.

1974 Eugen Frietsch

Die Gruppe Hermann Reck erwarb in Iffezheim das Leistungsabzeichen in Silber.

Kameradschaftliches Treffen mit den kanadischen Feuerwehrkameraden auf dem Flugplatz in Söllingen.

Am 7. Dezember wurde der langjährige Kommandant Eugen Frietsch nach 44 Jahren als aktiver Feuerwehrmann und 35jähriger Tätigkeit als Kommandant der Weitenunger Feuerwehr durch Bürgermeister Gerhard Fritz und dem stellvertretenden Ortsvorsteher Leo Burkart verabschiedet. Neuer Abteilungskommandant wurde Willi Huck und zu seinem Stellvertreter wurde Peter Becker gewählt.

1972 Eugen Frietsch

Beschaffung von Einsatzkleidung und Sachgegenständen. Erster Besuch unserer Feuerwehr in der Partnergemeinde Mattsee.

1971 Eugen Frietsch

Übergabe des neuen Löschgruppenfahrzeuges LF8